Buche

Buche ungedämpft

gedämpfte Buche

Buchen wachsen in den Laubwäldern Deutschlands, Süd-Skandinaviens, in Teilen West- und Mitteleuropas. Buchenwälder findet man aber auch auf den Gebirgsketten der Pyrenäen, Süd- und Nordalpen, Karpaten und des Balkans. Die östlichsten Buchenbestände gibt es am Schwarzen Meer, die südlichsten auf Sizilien. Buchen sind eines der bedeutendsten Nutzhölzer. Allerdings wird unter den verschiedenen Buchenarten meistens nur das Holz der Rotbuche wirtschaftlich genutzt. (Die →Hain- oder Weißbuche ist eigene Baumart und ist nicht mit der Buche verwandt).

Buchen haben, wenn sie im Bestand wachsen, einen sehr langen, astfreien Schaft. Das Kern- und Splintholz der jüngeren Bäume ist zumeist einheitlich blassgelb bis rötlich weiß gefärbt. Ältere Bäume bilden einen sog. Falschkern aus, der einen intensiven rotbraunen Farbkern (=rotkernige Buche oder Kernbuche) hat. Durch Dämpfen kann man diesen roten Farbton des Kerns auch auf das Splintholz übertragen und erhält so den einheitlich warmen Rotton, der eine Treppe aus Buchenholz so wohnlich macht. Eine verstärkte Nachfrage nach Kernbuchenholz bewirkt, dass die Buchen später geerntet werden, und fördert somit die nachhaltige Forstwirtschaft.

Buchen haben ein hartes Holz, das sich gut für beanspruchte Flächen eignet. Da Buchenholz aber ohne entsprechende Imprägnierung nicht witterungsbeständig ist, empfiehlt sich eine Treppe aus Buchenholz eher für den Wohnbereich.